Gewächshaus: Verglasung

Die diagonalen Stützen der Hinterwand und zwischen Dachfirst und Seitenwänden haben wir aus Holz gebaut, aber eine Holzstützden an der Vorderwand wäre sehr dick ausgefallen. Ich habe darum eine Eisenstrebe gekauft und die Hilfe meines Nachbarn geholt, der ein Schweißgerät hat. Weil die Winkel, mit denen die Strebe festgeschraubt werden sollte, in seltsamer Stellung an der Strebe verschweißt werden mussten, hat er im Grunde vor Ort die Verbindungen geschweißt und dann die saubere Schweißarbeit, mit der sie endgültig fest verbunden werden, im Schatten im Schuppen vorgenommen. Ich habe den Stahl dann mit Rostschutzfarbe gestrichen und mit vielen Schrauben verschraubt.

Damit hatte dann auch der vordere Teil des Gewächshauses die ausreichende Verstrebung, dass ich mich ans Einsetzen der Glasscheiben machen konnte.

Die Gläser sind aus riesigen alten Glasscheiben geschnitten, die ich von einer Baustelle umsonst bekommen habe: die ursprünglichen Gläser waren 1,5×3 m groß. Wir haben von ihnen Streifen von 55 cm abgeschnitten – die beiden äußeren Gläser sind jeweils etwas breiter ausgefallen. Das liegt daran, dass ich den Abstand zwischen den inneren Stützstreben für die Gläser so gewählt habe, dass man von innen noch fertige Fensterrahmen aufschrauben könnte und so eine Doppelverglasung erhält. Jetzt, im Nachhinein, hat sich gezeigt, dass es so nicht geht, weil es zu viele Hindernisse auf der Innenseite gibt und die fertigen Fensterrahmen auch nur einen Teil der Glasfront abdecken würden. Mein aktueller Plan ist es jetzt, auch noch passende Streifen für die Innenseite zurechtzuschneiden, dann auf eigene Leisten mit einer Dichtung angebracht werden und die doppelte Verglasung damit herstellen.

Im Moment hat das Gewächshaus nur einfache Glasfenster und man merkt schon, dass sie fast immer beschlagen sind und natürlich dadurch langsam aber sicher die Holzrahmen verwittern lassen.

Die Gläser haben zum Glück ziemlich gut in die fertig gesägten Nuten gepasst, sodass ich nur wenig Anpassungsarbeiten machen musste. Die Gläser werden in ihre Nut gelegt, dann mit kleinen Glasnägeln am Herausfallen gehindert und schließlich mit traditionellem Fensterkitt gekittet. Das Einsetzen eines Fenster hat ungefähr eine Stunde gedauert.

Gewächshaus: Isolierung und Dach aus Stegplatten

Die Isolierung der Hinterwand war dann der nächste Schritt. Ich habe dazu Schaumplatten genommen, also eine Art Plastik, mit dem es etwas unangenehm zu arbeiten ist, das aber sehr gut isoliert, auch gleichzeitig stabil ist und nicht schimmeln kann. Das gleiche Material habe ich auch entlang der unteren Wände des Fundamentes eingesetzt, damit die Erdmasse hoffentlich im Winter nicht so viel von ihrer Wärme verliert.

Der nächste Schritt war das Dach aus Stegplatten, das den nördlichen Teil des Gewächshauses bedeckt. Die vordere Schräge aus Glas bildet ja gleichzeitig Dach und Wand nach Süden hin. Die Stegplatten sollen im Vergleich zu einer normalen Verglasung sehr viel besser isolieren, sind aber nicht richtig durchsichtig und auch sehr teuer im Verlgleich zum  Glas, das ich umsonst bekommen habe. Ideal wäre es natürlich, auch die Südseite mit Stegplatten zu verglasen, aber wir wollen aus unserem Gewächshaus auch ganz gerne raussehen können.

Eine Weile habe ich auch noch hin und her überlegt, ob ich nicht das Dach solide und isoliert bauen sollte, aber schließlich habe ich mich für die lichtdurchlässige Lösung entschieden. Zur Not kann es immer noch isoliert werden, etwa auch temporär nur für die Winterzeit, in der es sowieso wenig Licht gibt.

Sechs der knapp einen Meter breiten Platten musste ich auf dem Dach anschrauben, sie sind durch „H-Leisten“ miteinander verbunden. Es war ziemlich mühsam, die Platten dort oben auf dem Dach miteinander zu verbinden, bei dem Wind hätten wir sie aber nie schon zusammengesteckt hochgekriegt. Der Dachteil ist etwas über 1,5 m lang, ich wollte die Steckplatten aber noch etwas nach hinten überstehen lassen, damit das Wasser nicht auf die Hinterwand tropft. Also habe ich vom Dachfirst aus etwa 30 cm erst einmal freigelassen und dann später mit einem extra bestellten Blech abgedeckt.

Die Stegplatten mussten deshalb schnell eingebaut werden, damit die Pressspanplatten nicht vom Regen durchnässt würden, denn es war eine ganze Woche Regen angesagt. Auch die Verkleidung der Seiten habe ich dann erst angefangen, also ich schon die Gläser eingesetzt hatte, damit sie nicht in den Regen geraten.

Das Verglasen beschreibe ich im nächsten Beitrag.

Gewächshaus: Gerüst

Der ursprüngliche Plan, hier gezeigt, schien uns dann doch etwas zu hoch, das Gewächshaus wäre an seinem oberen Ende 3 Meter hoch gewesen, hinzu noch ein halber Meter Fundament. Ich habe also schnell noch einmal eine neue Zeichnung gemacht, in der das hintere Dach zur Nordseite hin abfällt. Das hat auch den Vorteil, dass das Wasser nicht über das vordere Glasdach ablaufen muss, sondern auch nach hinten fließt.

Ein paar der schon zugesägten Teile mussten noch einmal gesägt werden (die seitlichen Dachstreben), aber das meiste konnten wir verwenden. Auf den ersten Bildern sieht man erst die Verbingung der seitlichen Mittelstrebe und dann das Dreieck, das sie mit der vorderen Strebe bildet, wie es auf dem Boden zusammengeschraubt wurde, damit wir hier schon einmal die richtigen Maße und etwas Standfestigkeit bekamen. Mit ein paar schrägen Latten haben wir die Stützen verstrebt und dann den Dachfirst eingesetzt; er besteht nur aus einem Stück und musste also nicht verlängert werden. Am ersten Tag stand so der Rahmen der Außenwände. Für die vorderen Pfosten ging der nächste Tag drauf, und die hinteren Pfosten für die solide Wand mussten wir zweimal wieder losschrauben, weil sich die Pläne dann doch immer wieder im Laufe des Bauens geändert hatten. Zum einen hatte ich sie auf dem Plan gleichmäßig verteilt, zum anderen hatte ich die Tür in der Hinterwand eingeplant. Wir realisierten sie dann aber schließlich auf der Ostseite, wie auf den Fotos zu sehen ist. Auch ein zuerst vorgesehenes Fenster für die hintere Wand ließen wir schließlich weg und richteten die Pfosten nur so aus, dass eine Platte Isolierung zwischen sie ohne Zerschneiden passte.

Mit etwas Gedult und Hebelkräften mussten noch der Mittelbalken und der Dachfirst austariert werden und mit einigen Tricks auch die vorderen Streben überredet werden, halbwegst genau in den vorgesägten Aussparungen zu sitzen. Dann haben wir diagonale Verstrebungen eingefügt, die die Stabilität deutlich erhöhten. Die Fensterrahmen für die Westseite sowie die Tür und die Isolierung der Ostseite diktierten dann, wie die Stützen hier gesetzt wurden. An die Hinterwand konnten wir gleich Pressspanplatten schrauben, die auch noch einmal Stabilität brachten und gleichzeitig auch eine billige und einfache Wand bilden.

Weiter geht es im nächsten Beitrag mit der Isolierung.

Plan für eine Sauna im großen Stallgebäude

Sauna Pohjapiirros 20.3.2015

Der Plan der neuen Sauna, die in den alten Pferdestall kommen soll

Der lange Stall und Schuppen

Der lange Stall und Schuppen

Hier sieht man den Plan, mit dem wir eine Genehmigung für eine Sauna eingeholt haben. Es handelt sich um den ehemaligen Pferdestall, links davon befindet sich der alte Kuhstall, noch eins weiter nach links sieht man als kleinen Raum den Hühnerstall (Kanala), nach rechts hin schließt sich ein Holzschuppen an.

Die Sauna wird also in ein schon bestehendes Gebäude eingebaut. Wir haben auf offizielles fließendes Wasser verzichtet, damit wir nicht so viel Papierkram brauchen und vor allem nicht auch noch eine zusätzliche Abwasserleitung von den Ställen bis zu unserem Abwasseranschluss brauchen (das wären etwa 80 m…). Mit einem Schlauch kriegt man das Wasser wohl schnell genug dort hin und für den Winter lassen wir uns etwas einfallen.

Der Raum, in den die Sauna soll, ist eigentlich etwas zu breit, aber durch die Anordnung der Fenster in der Wand kann man ihn auch schlecht anders aufteilen als wir es uns hier überlegt haben. Vorne ist also ein Ausruhraum, der auch gut als Gästezimmer im Sommer genutzt werden kann, dahinter befindet sich die Sauna mit Saunabank auf der rechten Seite und Ofen und Heißwassertopf auf der linken Seite. Da wäre sogar Platz für eine extra Badewanne, die man dann per Hand befüllt.

Die Baugenehmigung zu bekommen war ein langer und steiniger Weg, jedenfalls für uns, die wir uns vorstellten, wir könnten etwas selber machen – aber nein, man muss sich die Zeichnungen von Architekten anfertigen lassen, die einen Namen haben, nur des Namens wegen. Die Grundzeichnung stammt nämlich von mir, das Büro hat nur noch die Saunabretter usw. neu gezeichnet und den eigenen Namen drauf geschrieben. Toll, für so eine große Leistung zahlen wir natürlich gerne!

Die Genehmigung habe ich kurz vor Ostern beantragt, sie sollte doch jetzt eigentlich bald eintreffen, sie haben mir versprochen, dass es vier Wochen mit der Bearbeitung dauern würde. Zur Genehmigung gehören neben der Sauna auch ein Zaun, Solarzellen, die Veränderungen in Flur und Bad sowie die neuen Fenster in dem Bereich und auch das Gewächshaus.

Bierbrauen

Fast schon eine Tradition: mit Laurenz haben wir kurz vor Ostern Bier gebraut. Es sollte ein heller Maibock werden, ich habe es etwas anpassen müssen, weil nicht ganau der beschriebene Hopfen erhältlich war. Auch das Malz war Biomalz und anscheinend deshalb etwas dunkler. Wir werden schon langsam geübter. Nur das Filtern muss noch etwas verbessert werden.

Nach einer Nacht, in der der Sud durch das Tuch gelaufen war, war trotzdem noch eine Bodensatz im Gärbehälter. Die Hefe hat gleich schon zu wirken begonnen: ich hättte wohl obergärige Hefe haben sollen laut Rezept, aber die funktioniert nur bei etwa 10 Grad vernünftig, und so warm war es bei uns noch nicht, im Flur dafür schon wieder zu kalt… Also hatten wir untergärige Hefe für ein Belgisches Bier. Das wird wohl auch auf den Geschmack etwas einwirken.

Nach etwa zwei Wochen habe ich das Bier in Flaschen gefüllt und eine kleine Menge Zucker dazugegeben, damit Kohlendioxid entsteht. Es muss wohl noch einige Wochen reifen, aber der erste Test war sehr vielversprechend. Der Hefegeschmack verliert sich so langsam und der Hopfen tritt hervor. Im Sommer wird es richtig gut sein.

Badezimmerrenovierung, Heizung, neue Fenster…

Für den Eingangsbereich, also unseren Flur, haben wir uns auch entschieden, die Fenster zu verändern. Die vordere Wand mit Eingangstür und dem daneben befindlichen Fenster war bei der Fassadenrenovierung um 1985 entstanden. Sie war ganz im Stil der Zeit mit sogenanntem Fingerprofilholz, einer Holzverkleidung mit schmalen Rippen, versehen worden: dazu eine Tür mit schräger Profilholzverkleidung und ein fast quadratisches Fenster: alle mit Klarlack lackiert. Man sah natürlich sofort, dass es sich um eine Ergänzung handelte, die eben nicht dem Stil des restlichen Hauses folgt. Insofern kann man ja sagen, dass hier jemand sozusagen „ehrlich“ gehandelt hat und zeigen will, dass es sich um seine eigene Arbeit handelt.

Besonders in meinen Augen allerdings fühlte es sich eher als ein großer Fremkörper an. Im Flur war auch eine lange Zwischenwand, die eine schmale, aber lange Kammer zur Außenwand hin abtrennte. Ich musste diese Zwischenwand entfernen, als ich daran ging, den Fußboden besser zu isolieren. Als sie dann weg war, stellten wir fest, dass uns der Raum so viel besser. Da wäre dann auch entlich Platz für einen ordentlichen Schrank im Flur, in dem man all die Mäntel und Schuhe (hoffentlich wohlgeordnet) aufbewahren kann.

Im Laufe der Zeit gedieh unsere Planung immer weiter, und schließlich bezogen wir auch noch das Bad mit ein. Es ging einerseits darum, im Bad eine sinnvolle Renovierung auszuführen, mit der der überflüssige Raum der kleinen Sauna mitgenutzt werden konnte, andererseits aber auch eine Lösung für Warmwasser und Heizung zu finden, und einen Ort, an dem die Technik dann stehen kann.

Lange Zeit haben wir mit einer Zentralheizung geliebäugelt. Da wir aber davon ausgehen, dass wir die nächsten zehn Jahre den größten Teil der Heizenergie durch Holzverbrennen in den Kachelöfen aufbringen, lohnt sich die Investition rein rechnerisch nicht. Am Anfang war noch angedacht, dass wir einen Weg finden würden, auch in einem Warmwasserspeicher durch Verbrennen Wärme zu erzeugen, aber dafür ist kein Raum im bestehenden Haus und wir sind bisher nicht bereit, die huntertjährigen Kachelöfen dafür zu opfern. Also würde das Wasser auch wieder mit Strom geheizt werden, bevor es in den Heizungen zirkuliert. Da kann man dann auch gleich direkt mit Strom funktionierende Radiatoren an die Wände schrauben, denn dadurch spart man sich 5000 € an der Heizungsinstallation.

Somit wird also unser Wasser weiter mit Strom erwärmt, und die Heizkörper in den Zimmern werden auch direkt mit Strom beheizt. Die kleine Sauna, die im Bad eingebaut war, wird wieder Teil des Badezimmers; die eine der beiden Zwischenwände bleibt erhalten, dadurch entsteht eine Trennung zur Dusche hin. Auf dem vierten Bild sieht man die Lage der neuen Fenster (das dritte kommt in Badezimmer und ist noch nicht eingebaut), die veränderte Version des Badezimmers und als gestrichelte Linie eine alte Zwischenwand im Flur, durch die wir eine Kammer hatte, die wir aber geopfert haben, um mehr Platz und auch Licht durch das neue Fenster zu haben.

 

Neue Farben für Flur und Treppe

Wieder hat es uns einige Überlegunszeit gekostet, aber es hat sich gelohnt. Die Wände im Flur haben wir mit einem orangenen Braunton gestrichen, der ruska genannt wird, das bedeutet die Herbstfarbe der Blätter. Der Fußboden ist in einem dunklen Grau, das wirklich sehr viel schöner ist als der Grauton im Kinderzimmer und wohl auch dem ursprünglichen Grauton näher kommt, indem einmal die Dielen gestrichen waren. Die Wände im oberen Flurbereich sind in einem Gelb gehalten, dass sich Stroh nennt. Ihr seht die ungefähren Farben auf den Fotos.

Weil der Fußboden im unteren Flur einige Veränderungen mitgemacht hatte, war er nicht mehr besonders ansehnlich. Ursprünglich schon nicht sehr starke Dielen waren an einer Stelle mitten im Fußboden aufgesägt worden, sodass man etwa 60 cm zwischen jeweils einem Träger herausnehmen konnte: Der Keller, der sich unter Flur und dem vorderen Teil von Küche und ehemaliger Werkstatt befindet, wurde erst nachträglich eingebaut. Wahrscheinlich haben sie durch den jetzigen Türeingang die Erde ausgegraben und die Wände gemauert, aber die Decke musst von oben aus Beton gegossen werden. Nach der Erinnerung unserer Nachbarn hat das Anfang der 50er Jahre stattgefunden. Der Beton war nicht besonders gut, aber ausreichend, um zwischen drei Eisenbahnschienen gegossen die Decke zu tragen. Wie bröselig der damalige Beton ist, stellte sich heraus, als wir ein Loch in die Decke stemmen mussten: es broch einfach so weg und war überhaupt kein Problem, während man bei heutigem starken Beton sehr viel mehr Arbeit hat. Man sieht die herausgesägten Dielen auf dem zweiten Bild in diesem Eintrag.

Jedenfalls haben wir von einem kleinen Sägewerk dünne, nur etwa 2 cm dicke Bodenbretter bekommen, die ich dann auf einer Filzunterlage verlegte. Jetzt fehlen nur noch die Fuß- und Deckenleisten, um den Flur abzurunden.

Eine Idee zur Eingangstür

Nach den Veränderungen im Flur passt die alte, in den 1980-Jahren eingesetzte Einganstür nicht mehr so richtig zu dem Stil der Fenster und Wandverkleidung. Wir haben uns von alten Türen inspirieren lassen, die wir im Internet gefunden haben. Hier ein Beispiel wie wir uns jetzt die Eingangstür vorstellen könnten. Interessant in dieser Fotomontage, dass sogar die unteren queren Spiegel der Tür zu den Dimensionen vom Fenster daneben passen.
Die Farbe wird wohl ein helles Grau werden.

Studie für eine Eingangstür

Studie für eine Eingangstür

Gewächshaus im Planungsstadium 2

Auch die Struktur des Gewächshauses habe ich mit SketchUp modeliert: Dadurch erhalte ich von allen Holzbalken ein exaktes Modell, das ich aus dem Modell heraus auf Papier ausdrucken kann und dann als Plan für das Zurechtsägen der Teile benützen kann. Dadurch ist es möglich, alle Teile passgenau zu arbeiten, bevor man überhaupt mit dem Zusammenbau beginnt.

Die Maße, nach der die vorderen Stützbalken gesägt werden

Die Maße, nach der die vorderen Stützbalken gesägt werden

Ein dreidimensionales Modell der Struktur des Gewächshauses. Auf dem Dach ist schon Glas zu sehen.

Ein dreidimensionales Modell der Struktur des Gewächshauses. Auf dem Dach ist schon Glas zu sehen.

Wie auch schon aus den vorherigen Beiträgen zu sehen ist, handelt es sich um ein etwas ungewöhnlicheres Gewächshaus, in dem versucht wird, den Wärmeverlust so weit wie möglich einzudämmen. Dazu gehört die massive hintere (Nord)Wand, die teilweise massiven Seitenwände, die hoffentlich funktionierende Doppelverglasung der vorderen Südseite: das ist die Schräge, die man vorne sieht. Durch die in der Erde verlegten Röhren soll die von der Sonne aufgeheizte Luft in die Erde geleitet werden, um einen Teil der Wärme speichern zu können: in den Nächten können so Kälteeinbrüche vermieden werden, weil in kalten Zeiten die Wärme aus dem Boden wieder zum Heizen des Gewächshauses genommen werden kann. Wie groß die Wäremspeicherkapazität ist und wie weit ich damit in den beginnenden Winter hinein kommen werden, kann ich allerdings nicht sagen. Im Winter ist die Sonne hier für gut zwei Monate so niedrig, dass sie eigentlich überhaupt nicht wärmt. Da müssen dann die Pflanzen wohl oder übel in Winterruhe sein.

Gewächshaus im Planungsstadium

Seit einigen Wochen plane ich die Konstruktion des Gewächshauses. Ich habe sogar ein Modell unserer Häuser angefertigt um zu sehen, wie lange die Sonne in das Gewächshaus scheint. Als Beispiel hier zwei Bilder vom heutigen Tag, dem 8.3. Das erste Bild stellt die Schatten um ca. 8 Uhr morgens dar, wenn die Sonne aufgeht. Das zweite Bild stellt die Schatten um etwa 15 Uhr dar, wenn sich die ersten Schatten im Gewächshaus bilden, weil die Sonne so seitlich einfällt. Ich denke, damit habe ich durchaus ausreichend Sonne, um meine Tomaten wachsen zu lassen.

Das Gewächshaus ist also das kleine Gebäude, dessen Dach nach oben offen ist und das eine schräge Wand nach vorne hin hat.

Pikkumäki: Schattenwurf im März ca 8 Uhr

Pikkumäki: Schattenwurf im März ca 8 Uhr

Pikkumäki: Schattenwurf im März ca 15 Uhr

Pikkumäki: Schattenwurf im März ca 15 Uhr

Zur Vereinfachung habe ich nur einen einzigen Baum eingesetzt, von dem ich annehme, dass er mit dem Schattenwurf bis zum Gewächshaus kommt. Im März ist er noch kahl und hat also keinen großen Einfluss, und im Sommer steht die Sonne dann auch wieder höher und sein Schatten reicht nicht bis zum Gewächshaus hin.

Fundament des Gewächshauses

Schon Anfang Mai hatte mir der Bagger die Grube für das Fundament des Gewächshauses ausgehoben, doch im Sommer war einfach viel zu viel zu tun, um daran weiter zu arbeiten. Erst kurz vor Wintereinbruch im Oktober habe ich dann in einer kurzen, aber heftigen Aktion und mit viel Hilfe aus Bielefeld das Fundament fertig gemacht.

Das Gewächshaus soll so funktionieren, dass die überschüssige heiße Luft, die entsteht, wenn die Sonne auf das Glas scheint, durch eine Anzahl Röhren unter die Erde gepustet wird, wo sie einen Teil ihrer Hitze abgeben kann. Dadurch hat man zwei Vorteile: die Luft im Gewächshaus wird auf für die Pflanzen angenehme Temperaturen gekühlt und gleichzeitig das Erdreich gewärmt. Diese Wärme kommt dem Wurzelwachstum zugute, hilft aber auch hoffentlich noch, in kalten Nächsten oder im Herbst, wenn es draußen kälter wird, die Gewächshaustemperatur im erträglichen Bereich zu halten.

Eigentlich sollten die Luftröhren mehr als einen Meter in die Tiefe reichen, aber leider konnte ich die Grube nicht so tief ausheben, denn es wurde schon nach etwa 40 cm sehr feucht.

Auf den ausgeschachteten Boden der Grube schaufelten wir ein Bett aus Schotter, damit sich das Fundament, sollte der Boden einfrieren, nicht bewegt. Auf dem Schotter konnten wir dann ziemlich schnell die Form für das Fundament aus den Fertigteilen zusammenbauen. Es handelte sich um Armierungseisen, das schon in der richtigen Form gebogen war und außen mit einem Plastikfilm überzogen war, damit der Beton nicht davon läuft.

Ich errechnete mir dann, dass ich etwa 3 m2 Beton brauchte, das ist sehr viel, wenn man es selber mischen will, und so bestellte ich ein Betonauto. Damit war der Guss in 20 Minuten fertig.

Am nächsten Wochenende mauerte ich dann die Mauer hoch, die die Erde halten würde, in der die Luftröhren dann geführt werden. Die Mauer wird von außen isoliert, sodass sich die Wärme möglichst gut in der Erde hält.

Insgesamt habe ich 11 Röhren in drei Lagen verbaut, durch die die Luft strömen kann. Die Luft wird durch die metallene Röhre eingeleitet, die man auf den Bildern senkrecht sieht, verteilt sich durch die weißen Schläuche und kommt dann an deren anderen Enden wieder aus der Erde hoch.

Wenn ich dann hoffentlich im nächsten Frühling das Gewächshaus darüber baue, werde ich sehen, wie gut diese Idee dann auch in der Praxis funktioniert.

Hühner!

Seit Juli leben bei uns 5 Hühner und ein Hahn. Die Hüher heißen: Heidi, Signe und Reseda, Pumpuli und Purnukka, der Hahn Lumo. Sie haben nach zwei Wochen Eingewöhnung angefangen, Eier zu legen und haben uns bisher mit Eiern versorgt. Sie stammen von einer finnischen Landrasse ab, die nicht besonders eifrig im Eierlegen ist (vielleicht ein Ei alle zwei, drei Tage), dafür aber sehr gut mit der Kälte und hoffentlich auch der Dunkelheit zurecht kommt. Heide hat im September auf einmal angefangen zu brüten. Von den vier Eiern, die wir ihr gelassen haben, sind allerdings nur zwei geschlüpft, pünktlich nach genau 21 Tagen. Auf dem Bild sieht man die Küken, die gerade drei Tage alt sind. Jetzt nach guten zwei Wochen sind sie schon mächtig gewachsen und bekommen schon die ersten richtigen Federn! Gleichzeitig haben die jüngeren zwei Hennen, die auch erst im Frühling diesen Jahres geschlüpft sind, angefangen zu legen! Hoffentlich haben wir auch den Winter über Eier.

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Isolierung des Eingangsbereiches

Jetzt wird es langsam Zeit, wieder von unserem Haus zu berichten. Der Sommer und Herbst war so voller Arbeit, dass ich erst jetzt dazu komme, über die Isolierung von Flur und Treppe nach oben zu berichten. Eigentlich wollte ich den größten Teil der Arbeit in meinem Sommerurlaub im Juni erledigen, aber so einfach war das nicht:

Plangemäß hatte ich in einer Woche eine Zwischenwand ausgebaut und den Fußboden des Flures aufgestemmt. Eigentlich hatte ich erwartet, dass unter den Bodenbrettern keine Isolierung wäre, denn der Flur war nie beheizt. Dort fand sich aber eine ganze Menge Sägemehl und ein kleinerer Teil Stroh.

Eine kleine Reise in die Vergangenheit:
Ich konnte rekonstruieren, dass der Flur ursprünglich etwa 15 cm dick mit Stroh isoliert war (durch das natürlich der Wind ziemlich ungehindert pfeifen kann). Als dann der Keller nach Berichten des Nachbarn etwa in den 50er Jahren gebaut wurde, hat man zwischen zwei Tragebalken die Bodendielen einfach aufgesägt und von dort aus dann die Decke für den Keller aus Beton gegossen. Das muss ziemlich schwierig gewesen sein, denn zwischen Außenwand und dem Bereich, den man damals geöffnet hatte, sind etwa 1,5 m Platz. Über die Kellerdecke hat man dann einfach Sägespäne geschüttet, bis alles voll war.

Diese Technik der Sägespäneisolation hat auch an sich funktioniert, aber der Randbereich zu Außenwand hin war ein Problem: Weil der Abstand so groß war, konnte die Kellerdecke in dem Bereich nicht so sorgfältig gegossen werden, und als Folge war der Beton höher als wohl geplant und war an einigen Stellen mit den unteren Bohlen der Wand in Berührung. Das Sägemehl war auch teilweise durch die im Beton aufsteigende Feuchtigkeit etwas angerottet. Nachdem ich alles gesäubert hatte und die gesamte alte Isolierung als Gartenweg draußen verteilt hatte, machte ich mich daran, die Bohlen ersteinmal von dem angemauerten Beton zu befreien. Dann stellte ich aber fest, dass doch ein Teil so weit verrottet war, dass man mit dem Messer bis zum Anschlag hineinstechen konnte.

An dieser Stelle kam dann mein Zeitplan durcheinander, denn ich wollte einen Fachmann für die Reparatur der Bohlen. Der Handwerker, den ich kontaktierte, konnte allerdings erst drei Wochen später kommen. Somit blieb also der Fußboden ersteinmal für drei Wochen offen und wir bewegten uns auf wackeligen Brettern zwischen Küche, Bad und Eingangstür.

Mein Urlaub war fast um, als der Handwerker endlich kommen konnte, aber dann ging es wieder für eine Woche sehr schnell voran: Die verrottete Stelle stellte sich doch als sehr klein heraus: alles weiche Holz wurde entfernt und ein passendes Stück neues Holz eingesetzt. Dann bauten wir in einem Tag eine neue Verschalung für die neue Isolation, sodass sie nicht mehr mit der Kellerdecke in Berührung sein würde. Nach ein paar Tagen waren auch schon fast alle Bodendielen wieder aufgenagelt, nur der hintere Teil zögerte sich für einige Tage heraus, denn wir mussten auf den Klemptner warten, der Wasser- und Abflussrohre einbaute, mit denen später das Wasser aus dem Keller ins Haus geführt wird.

Die Wand im Flur musste auch isoliert werden, dass konnte der Handwerker etwa zur Hälfte fertig stellen, bevor er zu einer anderen Baustelle musste. Und ab hier begannen dann natürlich wieder die Verzögerungen. Im Juli kümmerte ich mich um die Wandtäfelung, nachdem alle Stromleitungen in die neu isolierte Wand untergebracht worden waren.

Die neuen Fenster, die in den Flur kommen, hatten wir mittlerweile auch in Auftrag gegeben: der Tischler sagte, sie würde im August fertig werden. Darüber in einem anderen Beitrag mehr.

Ich zog nach oben weiter: hier musste auch der Fußboden vom Dachboden (also die Decke des Flures) neu isoliert werden, und wie sich herausstellte, war das auch gut so: eigentlich wollte ich nur 10 cm mehr Isolierung hinzufügen, aber am Ende habe ich fast die gesamte alte Isolation herausgeholt. Die ganz alte Strohisolation war in Ordnung, aber die Rockwoolplatten, die vor 20 Jahren bei der Renovierung des Bades eingebaut worden waren, waren von Mäusegängen regelrecht ausgehölt. Die Mäuse hatten auch einen richtig fetten Vorrat an Körnern angelegt, ca. 2-3 kg! Als ich dann schon mal dabei war, ersetzte ich auch die alten schlechten Bretter durch richtige Fußbodendielen, sodass man diesen Dachboden einmal einfach in ein beheizbares Zimmer umwandeln kann, wenn man möchte.

Schließlich kam noch der Bereicht oberhalb der Treppe hinzu, der teilweise neue Wände bekam und dann von überall isoliert wurde. Das ist noch immer nicht ganz fertig: ein kleiner Teil der Isolierung fehlt noch, aber das meiste ist schon da, eine isolierte Tür hält jetzt die Kälte vom Dachboden draußen und die neuen Wände sind auch schon fast fertig mit einem Lehmputz verputzt. Jetzt muss noch gestrichen werden… Mal sehen, ob es bis Weihnachten wirklich fertig wird? Bis die letzten Fußleisten angebracht sind, werden wohl noch ein paar Wochen vergehen.

Erdbeeren, Himbeeren und die Bienen

Wir haben in der Zwischenzeit auch eine Reihe Himbeeren und drei kurze Reihen Erdbeeren angelegt. Die Pflanzen sind noch klein, aber von den Erdbeeren kriegen wir dieses Jahr schon eine kleine Ernte, die Beeren sind schon daumennagelgroß und werden auch langsam rot.

Die Bienen sind zwei „Mietvölker“ eines Kollegen. Sie sind noch recht klein und haben dieses Frühjahr erst eigene Königinnen bekommen. Die Waben mit Larven wurden von einem anderen Bienenstock entnommen und in den kleinen Kasten getan. Die Königinnen wurden aus der Slovakei geschickt, damit die Rasse rein bleibt (es handelt sich um dunkle „krainische“ Bienen). Nachdem die Bienen die neue Königin akzeptiert haben, können sie in einen größeren Kasten umgezogen werden. Wenn das Volk langsam größer wird, werden immer mehr Kästen über den Grundkasten gelegt, in dem die Bienen dann den Honig speichern können. Durch meinen Kollegen lerne ich hoffentlich in diesem Sommer einiges über das Imkern.

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Gestalten mit Bagger

In der ersten Maiwoche war es endlich soweit und der Bagger sollte kommen und die Erdmassen, die sich an den Rändern unsereres Grundstückes aufgetürmt hatten, in einen Wall und ein Hügelbeet zu formen, damit das Gartenjahr dann auch losgehen konnte und wir beginnen konnten, das Feld zu bestellen.

Zum Glück waren Bagger und Schaufellader hier ganz in der Nähe schon aktiv und konnten für einen Tag kommen. Der Bagger nahm sich als erstes die Haufen vor, die an unserem Grundstücksrand entlang der neuen Straße lagen. Als die Straße gebaut wurde, habe ich gebeten, dass sie die gute Erde für mich dalassen. Zusätzlich hatten wir auch einen ganzen großen Haufen Lehm-Stroh-Gemisch, das urspürunglich Teil unserer Fußbodenisolation war und so ein neues Leben in dem Wall gefunden hat.

Um die Mittagszeit war er damit fertig. Dann ging es an die Arbeiten für das Hügelbeet. Es ist so geplant, dass es fünf bis zehn Jahre halten sollte. An der Stelle standen zwei alte Ahornbäume, die schon vor einigen Jahren gefällt worden waren. Der Bagger holte zuerst die Stümpfe aus der Erde und grub dann eine etwas gekrümmte Grube, in die neben den Stümpfen auch noch ein ganzer Haufen Reisig und Äste kam – alles was wir im Laufe des letzten Jahres angesammelt hatten. Auch die etwas vermoderten Bretter, die früher die Isolation unseres Fußbodens gestützt hatten, verschwanden in der Grube. Darüber kam dann eine ganze Menge Erde, sodass ein ziemlich steiler etwa einen halben Meter hoher Wall entstand. Es ist etwas zu breit geraten, sodass man die Mitte nur bearbeiten kann, wenn man einen Fuß auf das Beet setzt, aber ansonsten sieht es so aus wie das Vorbild, die von Sepp Holzer erfundenen Hügelbeete.

Die dritte Aufgabe war noch, die Grube für das kommende Gewächshaus auszuheben. Darunter war zu meiner Überraschung wirklich gute Erde und dann eine Menge Sand – leider ist es auch eine Stelle, wo das Grundwasser etwa in 40 cm schon steht, sodass wir auch mit der Grube nicht tiefer gehen konnten.

Über das Gewächshaus schreibe ich aber später noch mehr, wenn dieses Projekt etwas fortgeschritten ist.

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Im Garten blüht es

Nur ein paar Eindrücke aus dem Blumenbeet. Die Blütenzeit ist nur kurz und nach einer Woche schon fast vorbei, zum Glück gibt es immer neue Blumen, die dann anfangen, wenn die ersten schon verblüht sind.

 

 

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Gartenbepflanzung

Bis Anfang Juni hatte ich auch die wichtigsten Sorten in der Erde. Hier die ersten Bilder von Anfang Juni. Jetzt ist alles schon gut im Wachsen.

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Die Dunstabzughaube

Endlich, fast ein halben Jahr, nachdem wir sie gekauft haben, kommt auch die Dunstabzugshaube an die Wand. Mit dem Elektriker hatten wir schon lange geplant, wie die Kabel alle geführt werden und der Schalter für die kommenden Deckenlampen ist auch schon lange an der Wand. Aber immer noch war der alte Sicherungskasten im Weg, weil von ihm aus der Strom noch nach draußen zu den anderen Gebäuden weitergeleitet wurde. Endlich haben wir auch diese Verbindung umbiegen können, die lange Leitung, die über das Grundstück in der Luft verläuft, verlässt das Haus jetzt an einer anderen Stelle, die näher am neuen Sicherungskasten ist.

Hinter dem Sicherungskasten war eine Asbestplatte, die ich, nach Geheiß des Elektrikers, mit einer Sprühflasche gründlich durchnässt und dann vorsichtig abgemacht habe. Die Löcher, die dahinter in der Tapete klafften, ließen sich erstaunlich gut flicken: mit einem Stück Pappe, dass auch angefeuchtet wird und mit Tapetenkleistern und Nägeln am Rand befestigt wird. Wenn es trocknet, spannt es sich und wenn der Kleister richtig klebt, kann man auch die Nägel entfernen. Die Pappe hat leider nicht die Strucktur wie die alte Pappe, die sonst an der Küchenwand ist und ich habe von dieser alten Pappe auch keine brauchbaren Reste mehr gefunden. Nach dem Anmalen aber kann man zum Glück keine großen Unterschiede mehr erkennen.

Dann ging es weiter: der Klemptner hatte versprochen, den Durchbruch in die Küchenaußenwand zu machen. Ich hatte erst meine Bedenken, aber wurde von mehreren Seiten versichert, dass das kein Problem darstellen sollte, weil die Wand dick genug und gut genug isoliert sei. Im Bild sieht man schön die vielen verschiedenen Schichten, aus denen sich die Wand zusammensetzt: innen die jetzige bemalte Pappe, eine ältere Pappschicht, die braun bemalt war, eine ganz alte Tapete, schließlich die Holzbolen und außen noch Rockwool-Isolation und eine mit Bitumen getränkte Faserplatte vor den äußeren Brettern. Insgesamt über 30 cm Dicke.

Am meisten Probleme bereitete mir dann die Verkleidung des Metallrohres: ich musste die obere Ecke mit einer Blechschere abschneiden, damit ich sie über die breite Deckleiste bis an die Decke hochschieben konnte. Mit der Befestigung habe ich es dann doch nicht selber hingekriegt, sondern der Elektriker hat es gerichtet, sodass das Endergebnis jetzt halbwegs gerade aussieht. Und es funktioniert gut, die Stube ist nach dem Kochen und Braten wieder rein.

Vorgezogen

Langsam wird es voll im Haus, denn die vielen kleinen Pflanzen wollen immer mehr Platz, bevor sie dann nach draußen dürfen: Neben den Kohlpflanzen, Lauch und den Tomaten jetzt auch noch Gurken, Kürbisse, Zucchini, Fenchel und Mais.

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Die Knöpfe für die Küchenschränke

Hier noch ein paar Bilder von den Küchenschrankknöpfen. Das Original befand sich an alten Küchenschränken, die meinen Großeltern und meiner Mutter in einem gemieteten Ferienhaus lange Jahre gedient haben. Die Schränke waren dann weiter in den ersten Haushalten meiner Mutter in Benutzung, wurden dann nach einiger Zeit in den Keller verbannt und endeten schließlich in der Gartenlaube. Als dann der Küchenschrank sein Leben auf dem Sperrmüll enden sollte, habe ich diese seltsamen Knöpfe abgeschraubt. Daraus entstand dann der Gedanke, dass sie ja zu neuem Leben in unserer Küche erwachen könnten. Da ich aber nur zwei hatte, musste ich mich also an die Arbeit an der Drechselbank machen. Einige Wochen war ich damit beschäftigt, die aus zwei Teilen bestehenden Knöpfe zu drechseln. Während der Kücheninstallation habe sie mit dem gleichen Ölwachs behandelt, das auch die Küchenschränke schützt.

Das Holz stammt von alten finnischen Apfelbäumen, teilweise auch von einem Zierpflaumenbaum.

 

Die Behandlung mit Ölwachs

Die Behandlung mit Ölwachs

Die Knöpfe an den Schubladen

Die Knöpfe an den Schubladen